
BGZ referiert zur verlängerten Zwischenlagerung am Standort Grohnde
Am 07. September wird es für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Emmerthal eine interessante Infoveranstaltung im großen Sitzungssaal im Emmerthaler Rathaus geben. Ab 18.30 Uhr wird die BGZ ihr Forschungsprogramm zur verlängerten Zwischenlagerung vorstellen und über aktuelle Vorhaben am Standort informieren.
„Das bundeseigene Unternehmen wird in der Informationsveranstaltung außerdem erläutern, wie die sichere Zwischenlagerung am Standort Grohnde gewährleistet wird und welche Baumaßnahmen in den nächsten Jahren geplant sind, um den Zwischenlager-Betrieb vom Kernkraftwerk Grohnde zu entkoppeln, das derzeit zurückgebaut wird“, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde. Alle Interessierten seien herzlich zu der Veranstaltung eingeladen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
„Die bundeseigene BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung betreibt seit 2019 das Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle auf dem Gelände des Kernkraftwerks Grohnde. Die Zwischenlagerung dieser Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Zwischenlager in Grohnde läuft im Jahr 2046 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da die verantwortliche Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) frühestens in den 2040er-Jahren mit der Benennung eines Endlagerstandorts für hochradioaktive Abfälle rechnet. Dann wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis alle Behälter an dieses Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor. Das Forschungsprogramm der BGZ ist die Grundlage dafür, die sichere Aufbewahrung der hochradioaktiven Abfälle auch über den bislang genehmigten Zeitraum hinaus nach dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik nachzuweisen“, erläutert die Pressemitteilung die Hintergründe der BGZ.