Unterstützt wird die Fohlenschau von der Sparkasse Hameln-Weserbergland
Am Sonntag, 31. Mai, lädt das Gestüt Hämelschenburg zur traditionellen 64. Fohlenschau ein. Ab 11 Uhr öffnet die traditionsreiche Anlage in Emmerthal ihre Tore für Züchter, Reiter und pferdeinteressierte Besucher.
Internationale Relevanz in der Trakehner-Zucht
Der Moderator und Turniersprecher Björn Hanke unterstreicht die sportliche und züchterische Bedeutung der Einrichtung im Weserbergland: „Das Gestüt Hämelschenburg ist eines der renommiertesten Trakehnergestüte der Neuzeit, das muss man einfach klar so sagen.“ Die hiesige Arbeit münde in weltbekannten Pferden wie Totilas oder der vierfachen Olympiasiegerin Dalera. Daher sei es laut Hanke nicht übertrieben zu behaupten, dass „die Dressurzucht dieser Welt hier in Hämelschenburg eine gewisse Basis hat.“
Den Grundstein für diesen Erfolg legte Gestutsgründer Otto Langels durch jahrzehntelange Eigenarbeit: „Ich habe die Pferde selbst trainiert, selbst aufgezogen, habe die Hufe bearbeitet – alles selbst gemacht.“ Seine Philosophie für das Gestüt fasst er kurz zusammen: „Das Beste ist gerade gut genug für die Zucht.“
Einblick in die Aufzucht und Präsentation der Hengste
Auf dem Gestüt werden junge Hengste und Stuten aufgezogen, die teilweise als Fohlen oder später als Reitpferde in den Verkauf gehen. Die jährliche Fohlenschau im Mai stellt dabei ein zentrales Event dar. Gestütschefin Beate Langels erklärt: „Für Reiter, Züchter und Pferdefreunde ist das ein tolles Event, wo man schöne Fohlen zusammen mit ihren Müttern sehen kann.“ Zudem werden bei gutem Wetter auch die schaubereiten Hengste des Gestüts vorgeführt.
Unterstützt wird die Fohlenschau von der Sparkasse Hameln-Weserbergland. Der Vorstandsvorsitzende Tim Nikelski betont die Qualität des Standorts: „Das ist ein ganz tolles Gestüt, eine sehr erfolgreiche Anlage mit ganz vielen erfolgreichen Pferden.“ Hämelschenburg sei schlicht „eine tolle Location“.
Neben den sportlichen Präsentationen bietet der Tag Raum für fachliche Gespräche. Laut Björn Hanke ist zudem für eine „rundum gute Verpflegung und gute Versorgung“ der Gäste gesorgt.










